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Was gehört zur Abfallart Autoglas, was nicht?

Zur Abfallart Autoglas zählt natürlich das Glas selber, aber auch Kunststoffe aus Verbundsicherheitsglas sowie Kleber- bzw. Chemiereste gehören dazu. Im Detail:

Glasdächer

Frontscheiben

Heckscheiben

Seitenscheiben

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Sortierhinweise zur Abfallart Autoglas

Autoglas muss stets getrennt gesammelt werden, um es einer ziel- und umweltgerechten Verwertung zuführen zu können. Außerdem sollte Autoglas idealerweise ohne Rückstände vom Dichtungsgummi und ohne Metallanteile gesammelt werden. 

Fakten rund um die Abfallart Autoglas

Autoglas wird in Form von Front-, Heck- und Seitenscheiben bei PKW und LKW verbaut. Hier kommt kein klassisches Fensterglas zum Einsatz, da dieses bei Unfällen schwere Verletzungen verursachen würde. Stattdessen nutzt man für Seiten- und Heckscheiben ein spezielles Einscheiben-Sicherheitsglas. In einem speziellen Verfahren – schnelle, starke Erhitzung und anschließende Abkühlung – wird das Glas hergestellt. Der Vorteil? Durch die entstehende Oberflächenspannung zerspringt das Glas in viele kleine Stücke, statt in größere, scharfkantige Einzelteile zu brechen.

Bei Windschutzscheiben verwendet man sogenanntes Verbundsicherheitsglas. Es besteht aus zwei Glasscheiben, die durch eine Kunststofffolie miteinander verbunden sind. Selbst bei Bruch des Glases werden dadurch die Splitter nicht umhergeschleudert, sondern bleiben an der Folie haften. Gerade bei Frontalaufprallen und Auslösung des Airbags ist das sehr wichtig. Verbundsicherheitsglas hat Inhaltsstoffe aus metallischen Mineralien wie Silizium, Aluminium, Natrium, Magnesium und Calcium. Damit das Autoglas fach- und umweltgerecht recycelt werden kann, müssen Demontagebetriebe die Front-, Heck- und Seitenscheiben gemäß der Altfahrzeugverordnung ausbauen.

Autoglas

Recyclingwege der Abfallart Autoglas

In jedem Fahrzeug sind etwa 30 kg Glas verbaut, insgesamt also rund 15.000 Tonnen in Deutschland. Das Recycling von Autoglas hat insbesondere das Ziel, den Kunststoff Polyvinylbutyral (PVB) wiederzugewinnen. Was früher eine große Herausforderung war, gelingt heute dank moderner Technologien beinah vollumfassend. Im ersten Schritt wird dazu die Glasscheibe von der Karosserie getrennt, anschließend von der PVB-Folie. Mithilfe einer speziellen Mikroemulsion können Verunreinigungen wie Glaspartikel oder Staub entfernt werden, die andernfalls eine Wiederverwertung unmöglich gemacht hätten. 

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