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Was gehört zur Abfallart Bitumen, was nicht?

Bitumen ist ein dunkles, zähflüssiges Kohlenwasserstoffgemisch. Es wird insbesondere als Bindemittel im Straßenbau oder als Abdichtungs- und Isoliermaterial eingesetzt. Das Bindemittel Bitumen ist vom Bindemittel Teer zu unterscheiden. Teerhaltiges Bindemittel ist ein gefährlicher Abfall und kohlenstämmig, während Bitumen mineralölstämmig ist. Bitumen findet man häufig in folgenden Abfallarten: 

Straßenaufbruch // Fräsgut

Dachbahnen

Dachpappe

Alle anderen Reststoffe fallen nicht in die Abfallkategorie Bitumen. Auch Dachpappe aus Teer und andere Bauabfälle sind getrennt von Bitumen zu sammeln.

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Sortierhinweise zur Abfallart Bitumen

Bitumenhaltige Abfälle wie Straßenaufbruch, Fräsgut, Dachbahnen und Dachpappen müssen getrennt von anderen Bau- und Haushaltsabfällen gesammelt werden. Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu teerhaltigen Materialien, da für diese andere Anforderungen an Sammlung, Transport und Entsorgung gelten. Ob eine Dachbahn Bitumen oder Teer enthält, lässt sich anhand des äußeren Erscheinungsbildes nicht immer zuverlässig feststellen. Im Zweifelsfall kann die stoffliche Zusammensetzung durch eine fachgerechte Untersuchung bestimmt werden. Auf dieser Grundlage lässt sich der geeignete Entsorgungsweg festlegen. Bei Ausbau, Sammlung und Transport sind die geltenden Sicherheits- und Entsorgungsvorgaben zu beachten. Diese Arbeiten sollten daher durch entsprechend qualifizierte Fachunternehmen erfolgen.

Fakten rund um die Abfallart Bitumen

Bitumen ist ein dunkles, zähflüssiges Kohlenwasserstoffgemisch, das überwiegend industriell aus Erdöl gewonnen wird. Es kommt in geringen Mengen auch natürlich vor und wurde bereits in der Antike als Dichtungsmaterial eingesetzt. Heute wird Bitumen insbesondere als Bindemittel im Straßenbau sowie zur Abdichtung und Isolierung von Dächern, Wänden und Kellern verwendet. Darüber hinaus kommt es in verschiedenen Anwendungen der Auto- und Bauindustrie zum Einsatz. Bitumen ist von Teer zu unterscheiden. Während Bitumen mineralölstämmig ist, wird Teer aus Kohle gewonnen und kann gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Teerhaltige Materialien sind deshalb getrennt zu erfassen und entsprechend ihrer Einstufung zu entsorgen.

Recyclingwege der Abfallart Bitumen

Sammlung und Aufbereitung

Der Verwertungsweg bitumenhaltiger Abfälle hängt von ihrer Zusammensetzung und ihrem ursprünglichen Einsatzbereich ab. Bitumenhaltiger Straßenaufbruch kann nach einer geeigneten Prüfung und Aufbereitung erneut für die Herstellung von Asphaltmischgut verwendet werden. Hierfür wird das Material unter anderem zerkleinert, nach Korngrößen klassiert und für den weiteren Einsatz aufbereitet. Teerhaltige Bestandteile müssen zuvor zuverlässig ausgeschlossen oder getrennt erfasst werden.

Verwertung

Bei bitumenhaltigen Dachbahnen ist eine stoffliche Verwertung aufgrund der festen Verbindung von Bitumen, Trägermaterialien und weiteren Bestandteilen häufig nur eingeschränkt möglich. Je nach Zusammensetzung können die Materialien zerkleinert, aufbereitet und einer geeigneten thermischen Verwertung zugeführt werden. Nicht verwertbare oder schadstoffbelastete Bestandteile werden entsprechend den geltenden gesetzlichen Anforderungen behandelt oder beseitigt.

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