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Was gehört zur Abfallart Laborabfälle, was nicht?

Die Abfallart Laborabfälle ist sehr heterogen. Grundsätzlich gilt, dass dass Laborabfälle getrennt zu sammeln sind. Keinesfalls dürfen Laborabfälle mit normalem Restabfall vermischt werden. Beispiele für Laborabfälle sind:

organische und anorganische Chemikalien

Metallpulver

Säuren und Laugen

Lösungsmittel

Lacke und Farben

Harze

Leim- und Klebemittelabfälle

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Sortierhinweise zur Abfallart Laborabfälle

Laborabfälle sollten entsprechend ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften getrennt gesammelt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass Stoffe mit möglichen gefährlichen Reaktionen nicht gemeinsam gelagert werden.

Getrenntsammlung

Sammelbehälter sollten eindeutig mit ihrem Inhalt gekennzeichnet und – sofern erforderlich – entsprechend den geltenden Gefahrstoffvorschriften beschriftet werden. Die verwendeten Behälter sollten:

  • gegenüber den enthaltenen Stoffen beständig sein,
  • bruchsicher ausgeführt sein,
  • flüssigkeits- und gasdicht verschlossen werden können,
  • an einem geeigneten und gesicherten Ort gelagert werden.

Hinweise zu einzelnen Laborabfällen

Metallreste und Metallpulver

Feine oder feuchte Metallpulver können je nach Material reaktionsfähig oder leicht entzündlich sein. Sie sollten entsprechend den geltenden Sicherheitsvorschriften in geeigneten Behältern gelagert werden.

Anorganische Feststoffe

Anorganische Feststoffe (ohne Metalle und ohne lösliche Salze) sind getrennt in geeigneten Behältern zu sammeln.

Chemikalienflaschen

Chemikalien sollten möglichst in ihren Originalgebinden verbleiben und entsprechend gekennzeichnet zur Entsorgung bereitgestellt werden.

Lösemittel und andere Chemikalien

Flüssige Laborabfälle sind entsprechend ihrer Zusammensetzung getrennt zu sammeln. Vor einer Zusammenführung verschiedener Stoffe ist deren Verträglichkeit zu prüfen.

Hochentzündliche Stoffe

Entzündbare Flüssigkeiten dürfen ausschließlich in dafür geeignete Behälter eingefüllt werden. Je nach Stoff können zusätzliche Anforderungen, beispielsweise zum Schutz vor elektrostatischer Aufladung, gelten.

Fakten rund um die Abfallart Laborabfälle

Laborabfälle umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe und Materialien. Hierzu gehören beispielsweise Chemikalien, Lösemittel, Säuren, Laugen sowie kontaminierte Laborgeräte oder Verpackungen. Je nach Zusammensetzung können Laborabfälle als gefährliche Abfälle eingestuft sein und unterliegen besonderen Anforderungen an Sammlung, Lagerung, Transport und Behandlung. Welche Behandlungs- oder Entsorgungsverfahren zulässig sind, richtet sich nach den jeweiligen Stoffeigenschaften sowie den geltenden gesetzlichen Vorgaben.

Recyclingwege der Abfallart Laborabfälle

Nach der getrennten Sammlung werden Laborabfälle entsprechend ihrer Eigenschaften unterschiedlichen Behandlungs- oder Entsorgungsverfahren zugeführt. Ein Teil der Laborabfälle wird in dafür zugelassenen Anlagen thermisch behandelt. Andere Stoffe können – abhängig von ihrer Zusammensetzung – geeigneten Aufbereitungs- oder Verwertungsverfahren zugeführt werden. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, richtet sich nach Art und Einstufung des jeweiligen Abfalls.

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