Was gehört zur Abfallart Metallschlacke, was nicht?
Schlacken entstehen bei fast allen metallurgischen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen. Schlacke tritt bei den metallurgischen Prozessen in schmelzflüssiger Form auf und bildet eine Schlackendecke auf dem Metallbad.
Zur Abfallart gehören zum Beispiel:
Abfälle aus der Verarbeitung von Schlacke
Abfälle aus der Eisen- und Stahlindustrie
Abfälle aus sonstiger thermischer Nichteisenmetallurgie
Abfälle vom Gießen von Eisen und Stahl
Abfälle vom Gießen von Nichteisenmetallen
Ofenausbruch
MVA-Schlacke
Schlacken von Festbrennstoffen
Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da
Sortierhinweise zur Abfallart Metallschlacke
Metallschlacken unterscheiden sich je nach Herkunft und Zusammensetzung. Der geeignete Behandlungs- oder Entsorgungsweg richtet sich daher nach den enthaltenen Bestandteilen sowie den Ergebnissen der erforderlichen Analysen. Vor einer Verwertung oder Beseitigung erfolgt eine Bewertung der Metallschlacke, einschließlich der Prüfung möglicher Schadstoffgehalte. Für eine möglichst effiziente Behandlung sollten Metallschlacken getrennt nach ihrer Herkunft und Zusammensetzung erfasst werden.
Fakten rund um die Abfallart Metallschlacke
Metallschlacken entstehen unter anderem bei der Herstellung und Verarbeitung von Eisen, Stahl sowie Nichteisenmetallen. Je nach Zusammensetzung können sie unterschiedliche Metallbestandteile und mineralische Bestandteile enthalten. Außerdem können schadstoffrelevante Stoffe, beispielsweise bestimmte Schwermetalle, enthalten sein. Deshalb sind vor einer weiteren Behandlung die Zusammensetzung sowie die abfallrechtliche Einstufung zu prüfen. Abhängig von den Materialeigenschaften kommen unterschiedliche Aufbereitungs-, Verwertungs- oder Entsorgungsverfahren in Betracht.
Recyclingwege der Abfallart Metallschlacke
Analyse und Einstufung
Zu Beginn werden Metallschlacken untersucht und entsprechend ihrer Zusammensetzung sowie den geltenden rechtlichen Vorgaben eingestuft. Auf dieser Grundlage wird der geeignete Behandlungsweg festgelegt.
Metallrückgewinnung
Enthaltene Metallbestandteile können mit geeigneten Aufbereitungsverfahren von den mineralischen Bestandteilen getrennt werden. Je nach Materialzusammensetzung lassen sich beispielsweise Kupfer, Nickel oder Chrom zurückgewinnen.
Verwertung mineralischer Bestandteile
Mineralische Fraktionen können – sofern sie die jeweiligen technischen und rechtlichen Anforderungen erfüllen – beispielsweise als Ausgangsmaterial in der Zementindustrie oder als Ersatzbaustoff eingesetzt werden.
Entsorgung
Materialien, die sich nicht für eine Verwertung eignen oder die zulässigen Grenzwerte nicht einhalten, werden entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben geeigneten Entsorgungsverfahren zugeführt.
REMONDIS unterstützt Sie bei der Analyse sowie der Auswahl des geeigneten Behandlungs- und Entsorgungswegs.
Standorte REMONDIS-Gruppe
Die Adressen aller REMONDIS-Unternehmen und -Niederlassungen weltweit finden Sie unter: