Was gehört zur Abfallart Dämmstoffe, was nicht?
Zur Abfallart Dämmstoffe zählen sowohl synthetische als auch pflanzliche, tierische und mineralische Dämmstoffe. Im Detail zählen dazu:
Styropor
PUR/PIR
XPS
Blähton
Glaswolle
Mineralwolle
Silikat
Perlite
Schaumglas
Steinwolle
Flachs
Hanf
Holzfaser
Holzwolle
Kokosfaser
Kork
Schafwolle
Schilf
Zellulose
Alle anderen Abfallarten gehören nicht zur Abfallart Dämmstoffe. Das gilt für haushaltsnahe Abfallstoffe ebenso wie für Stoffe, die standardmäßig bei einer Baumaßnahme anfallen.
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Sortierhinweise zur Abfallart Dämmstoffe
Dämmstoffe sollten getrennt von anderen Bauabfällen und möglichst nach Materialart gesammelt werden. Je nach Dämmstoff gelten unterschiedliche Anforderungen an Sammlung, Verpackung und Entsorgung. Mineralische Dämmstoffe wie Glas-, Stein- oder Mineralwolle sollten in geeigneten, staubdichten Säcken oder Behältern gesammelt werden. Beim Ausbau empfiehlt sich das Tragen geeigneter persönlicher Schutzausrüstung. Bei älteren Mineralwollen, die vor 1996 hergestellt wurden, kann aufgrund ihrer Zusammensetzung eine Einstufung als gefährlicher Abfall erforderlich sein. Diese Materialien sind getrennt zu erfassen und entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben zu entsorgen.
Fakten rund um die Abfallart Dämmstoffe
Dämmstoffe dienen der Wärme- und Schalldämmung von Gebäuden und kommen in unterschiedlichen Baukonstruktionen zum Einsatz. Je nach Anwendungsbereich werden lose Dämmstoffe eingeblasen oder geschüttet, während feste Dämmstoffe meist als Platten verarbeitet werden. Zum Einsatz kommen mineralische, synthetische sowie nachwachsende Dämmstoffe. Zu den mineralischen Dämmstoffen zählen unter anderem Glaswolle, Steinwolle und Perlite. Synthetische Dämmstoffe bestehen beispielsweise aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol (EPS/XPS) oder PUR/PIR. Darüber hinaus werden Dämmstoffe aus Holzfasern, Zellulose, Hanf, Flachs oder Kork verwendet. Die Auswahl des geeigneten Dämmstoffs richtet sich unter anderem nach Wärmeleitfähigkeit, Druckfestigkeit, Feuchtigkeitsverhalten, Schallschutz und Brandschutzanforderungen. Bei älteren Dämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) kann das Flammschutzmittel HBCD enthalten sein. Diese Materialien sind getrennt zu erfassen und entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben zu behandeln.
Recyclingwege der Abfallart Dämmstoffe
Sammlung und Sortierung
Nach dem Ausbau werden Dämmstoffe getrennt nach Materialart erfasst und für die weitere Behandlung vorbereitet. Dabei erfolgt eine Trennung nach mineralischen, synthetischen und organischen Dämmstoffen sowie gegebenenfalls nach schadstoffhaltigen und nicht schadstoffhaltigen Materialien.
Aufbereitung und Verwertung
Die weiteren Behandlungswege richten sich nach der jeweiligen Materialart. Mineralische Dämmstoffe können – abhängig von Material und Qualität – aufbereitet und geeigneten Verwertungsverfahren zugeführt werden. Für viele synthetische oder schadstoffbelastete Dämmstoffe kommen je nach Zusammensetzung thermische Behandlungsverfahren oder andere gesetzlich vorgesehene Entsorgungswege infrage. Nicht verwertbare Materialien werden entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorgaben behandelt oder beseitigt.
REMONDIS unterstützt Sie bei der Entsorgung sämtlicher Dämmmaterialien – egal um welche Art von Stoff es sich dabei handelt.
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