Was gehört zur Abfallart NE-Metalle, was nicht?
Zur Abfallart NE-Metalle, auch Nichteisenmetalle genannt, zählen alle Metalle, die nicht magnetisch sind. Diese finden in vielen technischen Bereichen Anwendung. Hier unter anderem:
Aluminium (Felgen, Leiterbahnen, E-Motorblöcke, Gussteile, Konstruktionswerkstoff)
Blei / Zink (Fensterbänke, Dachdeckungen, Regenrinnen)
E-Motoren
Kabelschrott
Kupfer (Dachbleche und -rinnen, Rohre)
Messing (Antennen, Armaturen, Hohlleiter)
Nickel (Kochtöpfe, Spülbecken, Waschmaschinentrommeln)
Zinn (Becher, Figuren, Lametta, Orgelpfeifen)
Bauschutt / Baumischabfälle
Bleibatterien
Katalysatoren
Kontaminierte oder radioaktive NE-Metalle
Schadstoffhaltige Baustoffe
Sperrmüll
Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da
Sortierhinweise zur Abfallart NE-Metalle
NE-Metalle (Nichteisenmetalle) sollten getrennt von anderen Abfallarten gesammelt werden. Eine getrennte Erfassung erleichtert die Sortierung und die Auswahl geeigneter Aufbereitungs- und Verwertungsverfahren. Kleinere Mengen aus privaten Haushalten können – abhängig von den regionalen Regelungen – beispielsweise über Wertstoffhöfe oder andere zugelassene Annahmestellen abgegeben werden. Für größere Mengen aus Industrie und Gewerbe stellt REMONDIS geeignete Sammelcontainer bereit und übernimmt die Abholung.
Fakten rund um die Abfallart NE-Metalle
Als NE-Metalle (Nichteisenmetalle) werden Metalle bezeichnet, deren Eisenanteil weniger als 50 Prozent beträgt. Hierzu zählen beispielsweise Aluminium, Kupfer, Zink, Messing, Bronze, Blei, Zinn und verschiedene weitere Metalllegierungen. NE-Metalle sind in zahlreichen industriellen Anwendungen sowie im Bauwesen, Maschinenbau und in der Elektroindustrie im Einsatz. Je nach Metallart, Reinheit und Verschmutzungsgrad unterscheiden sich die Anforderungen an Sammlung, Sortierung und Aufbereitung. Eine getrennte Erfassung der einzelnen Metallfraktionen erleichtert die weitere Verarbeitung.
Recyclingwege der Abfallart NE-Metalle
Sammlung und Sortierung
Nach der Erfassung werden die unterschiedlichen Metallarten voneinander getrennt. Je nach Material kommen dabei mechanische, manuelle oder sensorgestützte Sortierverfahren zum Einsatz.
Aufbereitung
Abhängig von Materialart und späterem Verwendungszweck werden die Metalle beispielsweise zerkleinert, gepresst oder für weitere metallurgische Prozesse vorbereitet.
Metallurgische Weiterverarbeitung
Die aufbereiteten Metallfraktionen werden Schmelz- oder Hüttenbetrieben zugeführt und dort entsprechend den jeweiligen Qualitätsanforderungen weiterverarbeitet. Welche Einsatzmöglichkeiten bestehen, hängt von der Metallart sowie der erreichten Materialqualität ab.
REMONDIS hat eine eigene Full-Service-Lösung extra für die Sammlung und das Recycling anfallender Altmetalle entwickelt.
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