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Was gehört zur Abfallart Bodenaushub, was nicht?

Unter der Abfallart Bodenaushub versteht man Erdmengen, die in der Regel bei Aushub einer Baugrube anfallen. Dazu zählen unter anderem:

Oberboden

Auffüllung

Kies

Lehmboden

Boden und Steine

Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da

Sortierhinweise zur Abfallart Bodenaushub

Bodenaushub sollte getrennt nach Bodenart und Beschaffenheit erfasst werden. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Mutterboden und tieferen Bodenschichten. Mutterboden ist die oberste, fruchtbare Bodenschicht. Er enthält unter anderem Mineralien, Nährstoffe, organische Bestandteile und Bodenlebewesen und ist daher getrennt von anderen Materialien zu lagern. Eine Vermischung mit Bauschutt, Fremdstoffen oder belasteten Böden ist zu vermeiden. Tiefere Bodenschichten wie Kies, Lehm, Sand, Kalkboden oder Ton sollten ebenfalls möglichst sortenrein gesammelt werden. Ob und wie das Material wiederverwendet oder verwertet werden kann, hängt unter anderem von seiner Zusammensetzung und einer möglichen Schadstoffbelastung ab.

Fakten rund um die Abfallart Bodenaushub

Boden besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht wird als Mutterboden oder Oberboden bezeichnet und kann je nach Standort unterschiedlich mächtig sein. Darunter befinden sich weitere Bodenschichten wie Kies, Lehm, Sand, Kalkboden oder Ton. Die einzelnen Bodenarten unterscheiden sich unter anderem durch ihre Korngröße, Wasserdurchlässigkeit, Tragfähigkeit und Zusammensetzung. Diese Eigenschaften bestimmen, für welche Verwendungs- oder Verwertungswege der Bodenaushub geeignet ist. Vor der Entsorgung kann eine Untersuchung erforderlich sein, um mögliche Belastungen festzustellen und den passenden Entsorgungsweg festzulegen. Unbelasteter Bodenaushub ist dabei von belastetem Material getrennt zu erfassen.

Recyclingwege der Abfallart Bodenaushub

Prüfung und Aufbereitung

Nach der Erfassung wird der Bodenaushub abhängig von Herkunft, Zusammensetzung und möglicher Belastung untersucht. Anschließend kann das Material beispielsweise gesiebt, von Fremdstoffen getrennt oder nach unterschiedlichen Bodenarten klassiert werden. Für die weitere Verwendung spielen unter anderem der Ton- und Steinanteil, die Wasserdurchlässigkeit, die Witterungsbeständigkeit und die bautechnischen Eigenschaften eine Rolle.

Wiederverwendung und Verwertung

Geeigneter Bodenaushub kann nach entsprechender Prüfung und Aufbereitung erneut eingesetzt werden, beispielsweise im Erd-, Straßen- und Wegebau, bei Rekultivierungsmaßnahmen oder im Garten- und Landschaftsbau. Materialien, die nicht wiederverwendet oder verwertet werden können, werden entsprechend ihrer Einstufung und den geltenden gesetzlichen Vorgaben behandelt oder beseitigt.

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